Norwegische Fischfrikadellen

In Norwegen heißen sie „Fiskeböller“, und sie gehören zum Leckersten, was die Landesküche zu bieten hat. Fischfrikadellen sind außerdem eine echte Alternative für alle, die sich bewusst ernähren wollen: Sie enthalten weniger Fett und sind deutlich gesünder als die klassische Variante aus Fleisch. Dabei lassen sie sich genauso einfach zubereiten und können – je nach Geschmack, Lust und Laune – immer wieder neu variiert werden.
Als Beilage passt ein feiner Kartoffelsalat sowie Gurkensalat mit Dill. Kartoffelpüree und ein leichtes Fenchel- oder Gurkengemüse bilden ebenfalls eine perfekte Kombination zu dem Fischgericht. Wenn Sie einfach nur ein knuspriges Brot und einen frischen Salat dazu servieren, ergeben die Frikadellen einen tollen Imbiss für Zwischendurch.

Zutaten für 6 Personen:
600 g Lachsfilet ohne Haut
1 EL Stärkemehl (Kartoffelstärke)
100 ml Sahne (10-20 %)
1 Bund Schnittlauch
Salz
1 EL Mehl
2 TL Butter

Zubereitung:
1. Das Lachsfilet waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und es dann entweder durch den Fleischwolf drehen oder im Mixer fein pürieren.

2. Die Masse in eine Schüssel geben und salzen. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und hinzufügen (etwa 3 EL). Mehl und Speisestärke gut miteinander vermischen und ebenfalls hinzugeben. Die Butter schmelzen und zusammen mit der Sahne auf die Fischmasse gießen. Alles zu einem glatten Teig verkneten, am besten mit den Händen.

3. Nun aus der Teigmasse gleichmäßige, gut walnussgroße Kugeln formen und diese dann zu Frikadellen platt drücken. Feuchten Sie dazu Ihre Hände am besten etwas mit Wasser an, damit nichts klebt.

4. Die Frikadellen im Multikocher bei 1050 Watt und geöffnetem Deckel von beiden Seiten goldbraun braten (insgesamt etwa 20 Minuten).

Variationen:
Anstelle von Lachsfilet kann für die Fischfrikadellen auch Filet vom Seelachs, Dorsch, Leng oder Schellfisch verwendet werden. Wer mag, würzt noch zusätzlich mit etwas Pfeffer und/oder frisch geriebener Muskatnuss. Der Schnittlauch lässt sich durch Petersilie oder auch durch Dill ersetzen – entscheiden Sie ganz nach Geschmack!

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Guten Appetit!